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Band 7: Der wilde Tanz der SeidenröckeIhr seid hier: Home > Bibliothek > "Fortune de France" > |
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Pierre-Emmanuel de Siorac ist schon mit zwölf Jahren das Double seines erfolgreichen Vaters, eines hugenottischen Edelmannes im diplomatischen Dienst am Hofe Heinrichs IV. Er ist gebildet, spricht Englisch und Italienisch, er weiß den Degen zu führen und hat dank der klugen Erziehung seines Vaters in ebendiesem zarten Alter schon eine achtzehnjährige Soubrette im Bett, die ihm alles über die Liebe beibringt. Seine Mutter ist die Herzogin von Guise, eine verflossene leidenschaftliche Liaison von Siorac Vater. Und da König Henri persönlich ihn aus der Taufe gehoben hat, wächst Pierre von Anbeginn im Umkreis des Hofes auf. Dieser Hof amüsiert sich, vögelt, tanzt, während im Hintergrund - gut dreißig Jahre nach der blutigen Bartholomäusnacht - der dramatische Konflikt zwischen Protestanten und Katholiken weiterschwelt. Frivolität wechselt mit eiskaltem Machtkalkül, die Sinnlichkeit der einen verbirgt kaum den politischen Fanatismus der anderen. Die international verbündete katholische Partei erträgt die Toleranzpolitik des französischen Königs nicht mehr. Und Pierre-Emmanuel als junger Dolmetsch und Vertrauter von Henri wird Zeuge, wie der Mordgedanke keimt und der Königsmörder in der Menge erscheint. © Aufbau Verlag In diesem Band finden wir uns ganz plötzlich mit dem Marquis von Siorac (Pierre) und seinem Sohn Pierre-Emmanuel in Paris im Haus Champ Fleuri wieder. Dieser etwas abrupte Übergang kommt daher, daß der Aufbau Verlag drei Bände zwischen diesem und “Die gute Stadt Paris” bisher nicht übersetzt hat (siehe dazu auch die Notiz auf der übergeordneten Seite). In “Der wilde Tanz der Seidenröcke” wird Pierre-Emmanuels Jugend am Hofe Heinrichs IV. aus seiner Sicht geschildert, d.h. auch der Erzähler hat gewechselt. Pierre de Siorac ist jedoch nach wie vor präsent. In diesem Roman erleben wir auch den Mord an Heinrich IV. mit. |
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