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Die Familie SioracIhr seid hier: Home > Burgkapelle > |
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Die Sioracs waren ursprünglich nicht adelig. Erst Pierres Großvater Charles Siorac schmuggelte nach dem Kauf eines Stück Lands das de zwischen den Vornamen und den Nachnamen. Pierres Vater Jean behielt diese Schreibweise bei, legalisierte sie aber später durch seine Heldentaten auf verschiedenen Schlachtfeldern. Zuerst wurde er Chevalier, dann Baron. Sein Sohn Pierre brachte es bis zum Marquis. Dessen Sohn Pierre-Emmanuel wiederum wird von Ludwig XIII. zum Grafen ernannt, so daß die königstreue Familie innerhalb eines Jahrhunderts von der Bürgerlichkeit zum Hochadel aufsteigt. Diese Familienchronik enthält einige Informationen über die sechs wichtigsten Familienmitglieder der Sioracs. Außerdem findest Du auf dieser Seite einen detaillierten Stammbaum der großen Familie. Pierre de Siorac wächst auf Mespech als zweitgeborener Sohn auf und zieht im Alter von fünfzehn Jahren nach Montpellier, um dort wie sein Vater Medizin zu studieren. Einige Jahre später wird ihm schließlich der Doktorgrad verliehen. Kurz danach muß er jedoch wegen eines Duells nach Paris fliehen, um dort Gnade zu erbitten. Dabei lernt er den zukünftigen König Heinrich von Anjou kennen, der ihn später als Geheimagent in seine Dienste nimmt. Dabei erwirbt er sich so viele Verdienste, daß er zum Marquis von Siorac ernannt wird. Er ist der Vater von Pierre-Emmanuel, des Helden in den letzten Bänden. Jean de Siorac ist der Vater des Romanhelden Pierre. Er studierte zunächst Medizin in Montpellier, mußte dann jedoch wegen eines Duells aus der Stadt fliehen. Er wurde Soldat in der Normannischen Legion und brachte es dort bis zum Hauptmann. Für seine Heldentaten bei Ceresole wurde er zum Chevalier ernannt, einige Jahre später für erneute Heldentaten bei Calais zum Baron. Zusammen mit seinem Waffenbruder Jean de Sauveterre gehört ihm die mächtige Burg Mespech, die die beiden durch hugenottische Sparsamkeit in eine blühende, reiche Baronie verwandelt haben. Pierre-Emmanuel de Siorac ist der uneheliche Sohn von Pierre de Siorac und der Herzogin von Guise. Er wächst bei seinem Vater in Paris im Haus an der Champ-Fleuri auf. Sein Pate ist niemand anders als Heinrich IV. höchstpersönlich. Daher lernt Pierre-Emmanuel schon früh, bei Hofe zu leben. Er wird Kammerherr des jungen Ludwig XIII., der ihn schon bald liebgewinnt. Er hilft diesem beim Staatsstreich gegen Maria von Medici und wird dafür zum Grafen ernannt. Später zieht er mit einem Heer nach La Rochelle, um gegen die Hugenotten zu kämpfen. Isabelle de Siorac, geborene de Caumont, heiratet Jean de Siorac in ihrem 15. Lebensjahr. Sie ist im Gegensatz zu ihrem Mann Katholikin, was ständige Streitigkeiten zwischen den Eheleuten hervorruft. Sie stirbt mit kaum dreißig Jahren an einer Fehlgeburt und hinterläßt ihrem Sohn Pierre eine Marienmedaille, die diesen öfter in Schwierigkeiten bringt. Doch während der Bartholomäusnacht rettet sie ihm das Leben. Samson de Siorac ist Pierres Halbbruder, er ist nur eine Woche jünger als dieser. Im Gegensatz zu Pierre ist Samson streng gläubig und sehr tugendhaft, was ihn sehr häufig in schwierige Situationen bringt. Er heiratet seine geliebte Gertrude de Luc und wird Apotheker in Montfort lAumary. Francois de Siorac ist Pierres älterer Bruder. Er ist Erbe von Mespech, was ihn sehr dünkelhaft und hochnäsig macht. Dazu ist er nur wenig mutig und haßt Samson. Bisher ist nicht bekannt, welches Schicksal ihm widerfährt, da er ab Der wilde Tanz der Seidenröcke nicht mehr erwähnt wird. Wahrscheinlich entscheidet sich sein Schicksal in den drei fehlenden Bänden davor. |
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